Wiedererstarkte Rieder zu Gast

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RIED,AUSTRIA,04.MAY.18 - SOCCER - Sky Go Erste Liga, SV Ried vs FC Blau-Weiss Linz. Image shows Seifedin Chabbi (Ried). Photo: GEPA pictures/ Florian Ertl

Heute ist das Spiel der Spiele. Unsere schwarz-grüne Profimannschaft kann den Aufstieg fixieren. Die möglichen Szenarien findet ihr in einem eigenen Video. Doch die Aufgabe wird für die Mannschaft von Karl Daxbacher nicht einfach: Die SV Ried konnte in den vergangenen Wochen wieder Selbstvertrauen tanken und will die Festung Tivoli einnehmen.

„Sie kommen mit dem unbedingten Willen das Spiel zu gewinnen, die Voraussetzungen für ein attraktives Spiel sind gegeben“, sagte Karl Daxbacher im Vorfeld des Spiels. Aus den letzten fünf Spielen feierten die Oberösterreicher vier Siege bei einer Niederlage. Seit dem Trainerwechsel von Lassaad Chabbi zu Thomas Weissenböck läuft die Rieder Maschinerie wieder auf Hochtouren. „Sie haben Mut und Selbstvertrauen tanken können. Die Chemie zwischen Mannschaft und Trainer scheint zu stimmen“, analysiert Sir Karl. Der Titelfavorit Nummer eins vor der Saison will im Aufstiegsrennen Hartberg noch überholen.

Besonders gefährlich zeigt sich wieder Seifedin Chabbi: Der 24-Jährige traf in den vergangenen vier Spielen gleich fünf Mal und führt die Torschützenliste der Sky Go Erste Liga an. „Mit Chabbi und Fröschl haben sie eine hohe Qualität im Angriff. Insgesamt ist der Kader der Oberösterreicher sehr stark“, schätzt Daxbacher den Gegner ein.

Chabbi hatte beim letzten Aufeinandertreffen im Tivoli Stadion Tirol noch die gelb-rote Karte gesehen, ein Spiel, das auch heute noch gut in den Köpfen sitzt: „Wir ärgern uns immer noch über den einen Punkt im ersten Heimspiel gegen Ried, auch wenn wir das Resultat mit dem Auswärtssieg ausmerzen konnten. Wir wollen die Heimserie weiter so erfolgreich gestalten – es ist ein Nebenziel zu Hause ungeschlagen in der Saison zu bleiben“, gibt Daxbacher die Richtung vor.

Einer der nach Ried wechseln hätte können ist Christopher Knett. Der 27-Jährige Torhüter hatte im vergangenen Sommer in Angebot der Oberösterreicher vorliegen, entschied sich aber für einen Wechsel nach Innsbruck: „Es war die richtige Entscheidung nach Innsbruck zu wechseln“, gibt Knett schmunzelnd zu. Tatsächlich spielen bei Ried vier Ex-Kollegen von Knett aus gemeinsamer Lustenauer Zeit.

Alles das zählt heute nicht. Die Mannschaft weiß, was man heute erreichen kann: „Wir wissen was wir brauchen, wir spielen aber nicht auf Unentschieden. Wir wollen zu Hause gewinnen – vor einer guten Kulisse. Es wäre super wenn wir das Spiel gewinnen, am Ende des Tages würde ich ein Unentschieden aber auch nehmen“, kennt Knett die Tabellensituation. Alles angerichtet für ein echtes Spitzenspiel.