Das Schlagerspiel zum Ende des Jahres

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VIENNA,AUSTRIA,26.AUG.18 - SOCCER - tipico Bundesliga, SK Rapid Wien vs FC Wacker Innsbruck. Image shows Thomas Murg (Rapid) and Matthias Maak (Wacker). Keywords: Wien Energie. Photo: GEPA pictures/ Christian Ort

Wacker gegen Rapid, Innsbruck gegen Wien. Nach vielen Jahren der Zweitklassigkeit kommt es endlich wieder zum Duell der beiden Traditionsmannschaften am Tivoli. Die Ausgangslage verspricht ein packendes Duell.

Nur ein Punkt liegt der Rekordmeister vor unserem FC Wacker Innsbruck, mit einem Sieg könnte die Daxbacher-Elf also in der Tabelle vorbeiziehen und einer möglichen Teilnahme am Meisterplayoff nöäher kommen. „Das ist eine Supersache für meine Mannschaft gegen eine Rapid-Elf zu spielen, die auch unter Druck steht. Wir wollen punkten, möglichst drei Punkte holen. Der Sieg in Moskau wird ihnen guttun, sie rechnen auch gegen uns mit einem Erfolg“, meint Trainer Karl Daxbacher. „Alles andere als ein Sieg wäre für Rapid eine Enttäuschung.“

Die Hütteldorfer kommen nach dem 2:1 Sieg über Spartak Moskau in der UEFA Europa-League mit breiter Brust ins Tivoli Stadion Tirol. „Es wird ein komplett anderes Spiel, wir wissen, dass wir Favorit sind“, sagt Rapid-Trainer Didi Kühbauer vor dem Spiel und Abwehrspieler Mario Sonnleitner ergänzt: „In der Euro-League war der Druck nicht so groß wie in der Meisterschaft“. In der Liga kommen die Wiener auch unter Kühbauer nicht wirklich vom Fleck. Zwei Siege, ein Unentschieden und drei Niederlagen setzte seit Kühbauer die Mannschaft übernommen hat – die Saisonziele bzw. die Teilnahme am oberen Playoff stehen in der Schwebe.

Kühbauer muss auf einige Spieler verletzungsbedingt verzichten, wenn auch mit Stefan Schwab, Thomas Murg und Philipp Schobesberger drei starke Spieler nach überstandenen Verletzungen bzw. grippalen Infekten würde zurück sind. „Es ist wichtig, dass man kompakt steht und im Block gut verteidigt. Die Ballverluste sollen genützt werden, denn Rapid hat natürlich Qualität mit vielen guten Einzelspielern“, meint Daxbacher zum Gegner. 

Auf Innsbrucker Seite muss der Sir weiterhin auf Roman Kerschbaum (Knöchel) und Stefan Rakowitz (Schambein) verzichten. Michael Schimpelsberger und Zlatko Dedic stehen wieder im Kader und könnten in die Startelf rücken.