Christoph Freitag: „Für mich kommt die Winterpause zu früh“

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Im Vorfeld zum letzten Spiel dieses Jahres gegen Kapfenberg, haben wir uns mit Kapitän Christoph Freitag unterhalten:

Stadionzeitung.at: „Christoph Freitag, wir haben in der Wackerstube diese Woche gesagt: „Kapfenberg hat im ersten Spiel unseren Kapitän kaputtgetreten.“ Ist der Vorfall schon vergessen oder ist er noch im Hinterkopf?“

Christoph Freitag: „Was das spielen angeht, ist er vergessen, im privaten hab ich das aber noch nicht ganz aus dem Kopf gestrichen. Es war eine der ersten Partien in diesem Jahr, solche Sachen passieren einfach. Mir geht’s jetzt wieder gut und ich bin froh, dass die Symptome weg sind und ich wieder am Platz stehen kann.“

Stadionzeitung.at: „Das heißt du bist komplett symptomfrei und hast keine Beschwerden mehr?“

Freitag: „Nein, gar nichts mehr. Gott sei Dank!“

Stadionzeitung.at: „Du bist dieses Jahr lange ausgefallen und hast erst an acht Spielen teilnehmen können. In den vergangenen drei Wochen hat es für Kurzeinsätze gereicht. Wie heiß bist du auf die Partie heute?“

Freitag: „Sehr. Wie ich im Pressegespräch schon gesagt habe, für mich kommt die Winterpause ein wenig zu früh. Ich bin erst seit kurzem wieder im Rhythmus und im Mannschaftstraining voll drinnen und deshalb freue ich mich sehr auf die Aufgabe heute. Ich will das Spiel zusammen mit der Mannschaft positiv gestalten, damit wir wirklich zufrieden in die Winterpause gehen können.“

Stadionzeitung.at: „Kapfenberg ist ein schwieriger Gegner: In den vergangenen zehn Partien haben wir sechs mal unentschieden gespielt, bei drei Siegen und einer Niederlage – was braucht es, dass wir heute gewinnen?“

Freitag: „Ich denke, die Kapfenberger werden hier am Tivoli nicht sehr offensiv auftreten. Es ist ganz wichtig, dass wir geduldig sind und die Chancen die wir kreieren auch gleich nützen. Wenn wir in Führung gehen, werden wir vermutlich mehr Räume vorfinden um Gegenzüge auch abschließen zu können.“

Stadionzeitung.at: „Noch eine private Frage: Du bist seit ein paar Wochen Jungvater, was hat sich seitdem verändert? Fußballprofi und Vater ist schon vereinbar oder?“

Freitag: „Es geht ganz gut muss ich sagen. Ich helfe meiner Freundin so gut es geht, nur beim Stillen kann ich nicht viel machen. Sonst lässt sich das wirklich gut vereinbaren, wir verbringen viel Zeit miteinander und es ist eine wirklich sehr schöne Zeit derzeit.“

Stadionzeitung.at: „Wenn du sagst, du hilfst: Was sind deine Aufgaben?“

Freitag: „Meine Freundin leidet natürlich ein bisschen unter Schlafmangel, das heißt wenn ich vom Training Heim komme, dann ist Papa-Zeit. Wir ergänzen uns sehr gut, vor allem auch bei Kleinigkeiten.“

Stadionzeitung.at: „Du hast vorher gesagt, dass du nicht so sehr auf die Pause freust, weil du gerne weiter gespielt hättest -trotzdem steht jetzt Weihnachten vor der Tür: das erste mal mit einem Kind zu Hause ist doch eine schöne Vorstellung oder?“

Freitag: „Ja es wird spannend, ich weiß noch nicht wirklich was mich erwartet, weil es ja doch eine neue Situation ist. Ich denke es wird eine richtig schöne Zeit mit der Familie daheim. Ich freue mich drauf!“

Stadionzeitung.at: „Dann wünschen wir ein gutes Spiel heute und eine schöne Weihnachtszeit!“

Freitag: „Danke!“